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SC Hofstetten - Offenburger FV 0:5 (0:1)

Mit 0:5 musste der Sportclub Hofstetten gegen den Offenburger FV ausgerechnet am 10. Spieltag der Fußball-Verbandsliga seine höchste Niederlage einstecken.

Dabei hatten sich die Jungs von Martin Leukel gegen den Traditionsverein aus der Offenburger Badstrasse so viel vorgenommen. Und bis zur Halbzeit – es stand nur 0:1 – konnten die Fans auf Hofstetter Seite sogar noch hoffen.

 

Warum die Niederlage des Aufsteigers, der ersatzgeschwächt antreten musste, letztendlich so deutlich ausfiel, war der schwachen Leistung des SC geschuldet. OFV-Trainer Kai Eble meinte nach dem Spiel: „Respekt vor Hofstetten und die gute Arbeit die hier geleistet wird, aber der SC war heute zu ängstlich“. Martin Leukel fasste zusammen: „ Wir wollten mit zwei Viererketten die Räume eng machen und hofften, dass das 0:1 lange Bestand hält. Doch nach dem 0:2 war das Spiel gegessen“.


Das Team von Kai Eble übernahm schon gleich nach dem Anpfiff des guten Schiedsrichters Andreas Klopfer aus Emmendingen die Initiative. Louis Beiser-Biegert, Spielführer Marco Petereit und Kevin Feger zogen geschickt die Fäden im Mittelfeld, wobei Petereit immer wieder in die Spitze ging. Er und Marco Junker sorgten immer wieder für Gefahr vor dem Hofstetter Tor. Nachdem gute OFV-Möglichkeiten zunächst ungenutzt blieben, schoss in der Marco Petereit in der 21. Minute von links aufs Tor, wo der mitgelaufene Marco Junker aus zwei Metern einschieben konnte. In der Folgezeit versäumte es der OFV für klare Verhältnisse zu sorgen. So vergaben Petereit und Junker das mögliche 2:0 und 3:0. Kai Eble hatte recht als er nach dem Spiel sagte: Wir hätten das Spiel schon zur Halbzeit entscheiden können“. So blieb es bei der knappen Führung. Hofstetten hatte in Durchgang eins nur eine Halbchance durch Michael Kern. Im zweiten Spielabschnitt waren gerade zehn Minute gespielt, als Petereit einen angeschnitten Eckball scharf auf den kurzen Pfosten zog, wo Marco Junker nur noch einschieben musste. Die Hofstetter Abwehr war sich da nicht einig. Kurz darauf scheiterte Kevin Feger mit einem Freistoß an der Latte und Petereit mit einem Eckball am Pfosten. In der 72. Minute wollte Hofstettens Kapitän Nico Obert im eigenen Sechszehner klären, traf dabei den Pfosten, von dem das Leder genau zu Marco Junker prallte und der sich mit dem 0:3 bedankte. Das 0:4 besorgte der eingewechselte Johannes Geyer in der 83. Minute, nachdem er sich über links durchgesetzt hatte und Hofstettens Keeper Patrick Ohnemus aus spitzem Winkel im kurzen Eck überraschte. Hofstetten hatte sich längst schon ergeben und so fielen die Tore in der Schlussphase wie reife Früchte. Marco Petereit zirkelte wieder mal einen Eckball (88.) wieder genau auf den kurzen Pfosten, wo Nico Schlieter nur noch abzustauben brauchte.

 

SC Hofstetten: Ohnemus, Singler, Neumaier, Kern (57. Krämer J.), Krämer M., Schilli (72. Uhl), Obert, Buchholz (80. Brosamer), Hertlein, Kinast, Schwörer (28. Kaspar)

 

Offenburger FV: Süme, Ruf (28. Kehl), Kahle, Anzaldi, Junker, Feger, Beiser-Biegert (57. Geiler), Feißt (71. Geyer), Tsolakis (62. Cisse), Petereit, Schlieter

 

Tore: 0:1, 0:2, 0:3 Junker, (21., 55.,72.), 0:4 Geyer (83.), 0:5 Schlieter (88.)

 

Zuschauer: 550

 

Schiedsrichter: Andreas Klopfer, Emmendingen

 

Hofstettens Kapitän Nico Obert kann die Situation vor OFV-Spielführer Marco Petereit entschärfen

 

 

 

der dreifache Torschütze Marco Junker – hier mit Marco Neumaier im Zweikampf - machte der Hofstetter Defesive das Leben schwer 

 

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